Brennnessel-Pfannkuchen: Rezept mit Brennnesselpulver

Brennnessel-Pfannkuchen: Rezept mit Brennnesselpulver

Fast jeder hat eine Kindheitserinnerung an Brennnesseln – dieses grüne Kraut, das in jedem Graben zu lauern schien und einen unweigerlich erwischte.

In der nordischen Küche ist die Brennnessel dagegen seit jeher ein Frühlingsgemüse. Sobald die ersten jungen Triebe kommen, landen sie in der Suppe, im Pesto – oder im Pfannkuchenteig.

Geschmack

Getrocknet und gemahlen schmeckt Brennnessel kräftig grün und erdig, mit einer milden Heunote. Sie erinnert eher an grünen Tee oder gekochten Spinat als an das, was der Name vermuten lässt.

Und die Frage, die alle stellen: Nein, getrocknete Brennnessel brennt nicht mehr. Die Brennhaare verlieren ihre Wirkung beim Trocknen und Erhitzen vollständig.

Was du brauchst

Für ca. 10–12 Pfannkuchen

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Zubereitung

  1. Die Eier mit der Milch verrühren, mit Salz und Zucker würzen.
  2. Das Brennnesselpulver einrühren. Fang mit einem Esslöffel an – nachlegen kannst du immer.
  3. Das Mehl unterrühren und den Teig an einem kühlen Ort eine halbe Stunde quellen lassen.
  4. Die Pfannkuchen in einer Bratpfanne mit etwas Butter ausbacken.

Unser Tipp: Die halbe Stunde Quellzeit nicht überspringen – der Teig wird dadurch deutlich geschmeidiger und die Pfannkuchen reissen beim Wenden nicht.

Häufige Fragen

Wie viel Pulver brauche ich wirklich?
1–2 Esslöffel für die ganze Portion. Brennnesselpulver ist kräftig – mit einem Esslöffel werden die Pfannkuchen deutlich grün und schmecken angenehm mild. Zwei Esslöffel machen sie kräftiger und dunkler.

Brennt das Pulver noch?
Nein. Getrocknete Brennnessel brennt nicht – und im gebackenen Pfannkuchen schon gar nicht.

Wie grün werden die Pfannkuchen?
Deutlich grün. Bei Kindern ist das erfahrungsgemäss entweder ein grosser Erfolg oder ein grosses Problem – dazwischen gibt es wenig.

Womit serviert man sie?
Im Norden klassisch herzhaft: mit saurer Sahne und Preiselbeeren. Süss mit Ahornsirup geht genauso.

Kann ich frische Brennnesseln nehmen?
Ja, wenn du welche findest: blanchieren, gut ausdrücken, fein hacken. Das Pulver ist schlicht das ganze Jahr über verfügbar und muss nicht gesammelt werden.

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♥ Eva

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